Statement vom 07.03.2019

Kai Gehring zur gewerkschaftlichen Forderung nach unbefristeten Verträgen an Hochschulen

Zur gewerkschaftlichen Forderung nach unbefristeten Verträgen an Hochschulen erklärt Kai Gehring, Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule:

"Befristungsquoten von über 90 Prozent beim wissenschaftlichen Nachwuchs sind kein Zustand, sondern entmutigend für Talente. Kein Unternehmen geht so mit seinem Spitzenpersonal um, wie es im Wissenschaftsbetrieb aktuell der Fall ist. Die Arbeitsbedingungen und Karrierewege an Hochschulen und Forschungseinrichtungen müssen endlich besser und verlässlicher werden. Ein wichtiger Schritt wäre, dass Bund und Länder den Hochschulpakt nicht nur verstetigen, sondern dynamisieren - damit mehr Dauerstellen für Daueraufgaben ermöglicht werden. Ministerin Karliczek muss runter von ihrem ideologisch motivierten Nein, damit Universitäten und Fachhochschulen künftig ein garantiertes Plus von drei Prozent erhalten und sie so zusätzliche Professuren schaffen und mehr unbefristete Karrierewege eröffnen können. Zudem muss das Wissenschaftszeitvertragsgesetz überarbeitet werden, um wirksam gegen das Befristungsunwesen vorgehen zu können."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Kai Gehring

Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule