Statement vom 26.09.2020

Kai Gehring zur Hilfe für Studierende

Zur Ankündigung der Bundesbildungsministerin, Hilfen für Studierende auszusetzen, erklärt Kai Gehring, Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule:

„Ministerin Karliczeks Krisenmanagement ist ein Stück aus dem Tollhaus: Es ist unverantwortlich und unsozial, die ohnehin miserabel  ausgestattete Überbrückungshilfe für  Studierende trotz steigender Infektionszahlen zum Semesterstart einzustellen.
Die soziale Notlage vieler Studierender, die sich pandemiebedingt verschärft hat, ist der Bundesbildungsministerin offenbar schnuppe - das macht fassungslos und ist zukunftsvergessen. Eine ,Generation Corona‘, die ihr Studium abbricht oder sich verschulden muss, darf es nicht geben. Karliczek verfehlt ihren Job als Ministerin für Studienfinanzierung, denn schon vor der Pandemie hätte es dringend einen Neustart des BAföG gebraucht, aus dem immer mehr Studierende herausfallen. Karliczek vernichtet Chancen, anstatt sich um Chancengleichheit zu kümmern.“

Foto von Kai Gehring MdB
Kai Gehring
Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule