Statement vom 24.06.2020

Katharina Dröge zu Berichten, dass die USA aufgrund des Streits über Subventionen für Flugzeugbauer erneut Strafzölle auf europäische Produkte planen

Zu den Berichten, dass die USA aufgrund des Streits über Subventionen für Flugzeugbauer erneut Strafzölle auf europäische Produkte planen, erklärt Katharina Dröge, Sprecherin für Wirtschaftspolitik:

„Strafzölle würden in der aktuellen Krise zur Unzeit kommen und die wirtschaftliche Situation weiter verschärfen. Es liegt im Interesse beider Parteien, in der derzeitigen Krise ein Moratorium für neue Strafzölle zu vereinbaren. Denn auch die EU hat wegen ähnlicher Subventionen für US-Flugzeughersteller Boeing ihrerseits Anspruch auf Strafzölle gegen die USA. Die WTO-rechtswidrigen Subventionen beider Flugzeughersteller müssen endlich abgebaut werden, um künftig Strafzölle und damit verbundene Handelskonflikte zu vermeiden.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Katharina Dröge
Parlamentarische Geschäftsführerin Sprecherin für Wirtschaftspolitik