Statement vom 21.09.2020

Katharina Dröge zu den informellen Gesprächen der EU-Handelsminister

Zu den informellen Gesprächen der EU-Handelsministerinnen und Handelsminister heute in Berlin erklärt Katharina Dröge, Sprecherin für Wirtschaftspolitik:

„Die EU braucht eine Wende in der Handelspolitik. Wir haben einen Sommer trauriger Rekorde hinter uns: Rekord-Brände in Kalifornien, Rekord-Brände im brasilianischen Amazonas und Rekordtemperaturen in der Arktis. Trotzdem treibt die EU-Kommission weiterhin klimaschädliche Handelsabkommen voran. Die öffentliche Kritik von Merkel, Altmaier und Klöckner am Mercosur-Abkommen ist nichts als PR. Die Bundesregierung schließt Nachverhandlungen für mehr Klimaschutz aus. Dabei würde das Abkommen die Abholzung des Amazonas weiter befeuern. Wenn die Regierung ihre eigenen Worte ernst meint, darf sie das Abkommen in dieser Form nicht abschließen. Die Bundesregierung muss die EU-Ratspräsidentschaft für eine Initiative nutzen, um die EU-Handelspolitik endlich in Einklang mit dem Pariser Klimavertrag zu bringen.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Foto von Katharina Dröge MdB
Katharina Dröge
Parlamentarische Geschäftsführerin Sprecherin für Wirtschaftspolitik