Statement vom 01.09.2020

Katharina Dröge zur Konjunkturprognose der Bundesregierung

Zur Konjunkturprognose der Bundesregierung erklärt Katharina Dröge, Sprecherin für Wirtschaftspolitik:

„Es ist gut, dass der Konjunktur-Einbruch in Deutschland weniger dramatisch ausgefallen ist als zunächst erwartet und es schon erste Zeichen der Erholung gibt. Damit die Erholung anhalten kann, sind viele Unternehmen aber weiter auf Unterstützung angewiesen. Solo-Selbstständige lässt die Bundesregierung seit Beginn der Krise im Regen stehen. Die Soforthilfen für Selbstständige müssen neben den Betriebskosten auch endlich die Lebensunterhaltungskosten decken. Die Mehrwertsteuersenkung der Bundesregierung ging bisher ins Leere. Die Innenstädte sind weiter in der Krise und im Einzelhandel droht eine Pleitewelle. Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und sich viele Aktivitäten des gesellschaftlichen Lebens auf geschlossene Räume verlagern, braucht es kreative Lösungen, um der Gastronomie und Veranstaltungsbranche einen Betrieb zu ermöglichen und eine Perspektive zu bieten. Am wichtigsten ist aber, dass bei der Bewältigung der Corona-Krise nicht die existenzielle Klimakrise aus dem Blick gerät. Investitionen, die im Rahmen der Corona-Krise getätigt werden, müssen dem Ziel der Klimaneutralität dienen.“

Foto von Katharina Dröge MdB
Katharina Dröge
Parlamentarische Geschäftsführerin Sprecherin für Wirtschaftspolitik