Statement vom 25.02.2021

Katharina Dröge zur Lage des Einzelhandels in der Corona-Krise

Zur Lage des Einzelhandels in der Corona-Krise und den Forderungen nach Verbesserungen bei den Wirtschaftshilfen erklärt Katharina Dröge, Sprecherin für Wirtschaftspolitik:

„Die Lage im Einzelhandel und in den Innenstädten ist besorgniserregend. Nach dem Desaster bei den Corona-Hilfen müssen Altmaier und Scholz jetzt endlich liefern. Sie müssen dafür sorgen, dass die Auszahlung schnell und reibungslos läuft. Der Einzelhandel musste wochenlang auf Hilfen warten. Jetzt muss das Geld schnell und ausreichend fließen, um das Überleben vieler Läden zu sichern. Deshalb müssen die Abschlagszahlungen auf 75 Prozent erhöht werden. Das alleine reicht aber nicht: Die Hilfen müssen nochmal aufgestockt werden. Bei Geschäften, die komplett schließen müssen, müssen auch 100 Prozent der Fixkosten erstattet werden. 

In der Krise braucht die Wirtschaft Planungssicherheit, Verlässlichkeit und eine Perspektive. Deshalb muss die Bundesregierung endlich einen Stufenplan vorlegen, der transparent macht, bei welchem Infektionsgeschehen welche Maßnahmen ergriffen werden. 

Die Bundesregierung muss gleichzeitig auch Konzepte für die Rettung von Innenstädten und Dorfkernen vorlegen, damit der lokale Einzelhandel nach der Krise eine Zukunft hat.“

Foto von Katharina Dröge MdB
Katharina Dröge
Parlamentarische Geschäftsführerin Sprecherin für Wirtschaftspolitik