Statement vom 19.05.2020

Katrin Göring-Eckardt: Es braucht einen feministischen Impuls für die Krisenpolitik

Zur Mahnung des Rates für Nachhaltige Entwicklung, bei Maßnahmen zur Abmilderung der Corona-Krise nicht nur Männerberufe, sondern auch Beschäftigungsformen und -verhältnisse von Frauen gleichermaßen zu berücksichtigen, erklärt die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt:

„Der Nachhaltigkeitsrat legt genau an der richtigen Stelle den Finger in die Wunde. Die Bundesregierung zementiert eine Berufswelt von gestern, wenn sie ohne Vorgaben Kredite und Unterstützungsleistungen verteilt. Es braucht einen feministischen Impuls für die Krisenpolitik, damit Frauen nicht durch finanzielle Fehlanreize in ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten um Jahrzehnte zurückgeworfen werden. Wirtschaftshilfen brauchen deswegen klare Anreize und Kriterien für Ökologie und soziale Ziele wie Geschlechtergerechtigkeit. Im Übrigen geht es hier schließlich auch um Steuereinnahmen, die von Frauen mit erwirtschaftet wurden.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher