Statement vom 23.05.2020

Katrin Göring-Eckardt: Homeoffice braucht verlässlichen rechtlichen Rahmen

Zur Debatte um ein Recht auf Homeoffice und der Ablehnung von Wirtschaftsminister Altmaier erklärt die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt:

"Es ist ein Trauerspiel, dass es in der Bundesregierung nur wenige Monate nach Ausbruch der Krise schon wieder nur Streit gibt. In den vergangenen Wochen sind Millionen von Menschen abrupt auf das Arbeiten im Homeoffice umgestiegen und haben sowohl gute wie auch schlechte Erfahrungen damit gesammelt. Das zeigt doch, dass es endlich einen verlässlichen rechtlichen Rahmen braucht. Der muss die Entgrenzung von Arbeit zu Hause verhindern, regeln dass Homeoffice und Kinderbetreuung nicht gleichzeitig zu stemmen sind und viele weitere Fragen klären. Das hat nichts mit Gängelei von Unternehmen zu tun, sondern mit klaren und fairen Regeln für Beschäftigte und Arbeitgeber. Wenn die Bundesregierung nicht total aus der Zeit fallen will, muss sie bei diesem Thema endlich mal in einen Vorwärtsgang schalten."