Statement vom 10.11.2020

Katrin Göring-Eckardt und Konstantin von Notz zur Versammlung des globalen und multireligiösen Netzwerkes „Religions for Peace“

Anlässlich der virtuellen Versammlung des globalen und multireligiösen Netzwerkes „Religions for Peace“ zur Rolle von Frauen in Glauben und Diplomatie erklären Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende, und Konstantin von Notz, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Beauftragter für Religion und Weltanschauungen:

„Ob unsichtbare gläserne Decke oder ausdrücklicher Ausschluss – noch immer erleben Frauen weltweit strukturelle Diskriminierung. Wir freuen uns daher sehr, dass sich das Netzwerk „Religions for Peace“ in diesem Jahr dem außerordentlich wichtigen Thema der Stärkung der Rolle von Frauen zuwendet. In dem interreligiösen und globalen Netzwerk begegnen sich Menschen aus verschiedenen Religionen mit dem Ziel: Ihren wichtigen Einsatz für Frieden, für gerechte Gesellschaften und den Schutz der Erde zu bündeln, zu stärken und gemeinsam voranzutreiben. Klar ist: Es gibt keinen Bereich der vom Thema Gleichberechtigung ausgenommen werden darf. Doch noch immer werden Frauen gleiche Rechte verwehrt und es wird ihnen erschwert oder gar verhindert, dass sie ihre Religion, Politik oder Wirtschaft selbstbestimmt und gleichberechtigt mitgestalten. Dies steht im deutlichen Widerspruch zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft, für die wir uns seit Jahrzehnten einsetzen. Die Ausgrenzung von Frauen von wichtigen Ämtern und Funktionen bedeutet zugleich, dass bedeutende und enorm große Potenziale in der Friedensarbeit, der Diplomatie und der interreligiösen Zusammenarbeit verschenkt werden. Wir unterstützen deshalb den Einsatz und das Anliegen von „Religions for Peace“, bestehende vielschichtige Diskriminierungen sichtbar zu machen und ihnen entschlossen entgegenzutreten."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher