Statement vom 02.02.2020

Katrin Göring-Eckardt zu Horst Seehofers Forderung nach mehr Regulierung auf dem Wohnungsmarkt

Zu Horst Seehofers Forderung nach mehr Regulierung auf dem Wohnungsmarkt erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Horst Seehofers schöne Worte in aller Ehren, aber was er im Kampf gegen die Mietenkrise auf den Tisch legt ist viel zu wenig. Beim Thema Wohnen steht die Uhr auf fünf nach zwölf. Es zerreißt eine Gesellschaft, wenn junge Familien oder Menschen mit geringem Einkommen keine Chance mehr auf eine bezahlbare Wohnung in den Städten haben. Ich erwarte von Horst Seehofer, dass er beim Sozialen Wohnungsbau endlich einen Gang hochschaltet. Immer noch fallen jährlich mehr Wohnungen aus der Sozialpreisbindung, als neue dazu kommen. Dem muss man mit der Wiedereinführung der Wohngemeinnützigkeit entgegentreten. Und angesichts von Rekordmieten braucht es eine rechtssichere regionale Mietobergrenze im Mietrecht des Bundes.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher