Statement vom 12.05.2021

Katrin Göring-Eckardt zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

Zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Mit der wachsenden Ungleichheit, immer schlechteren Aufstiegschancen und der Verfestigung von Armut inmitten unserer Gesellschaft dürfen wir uns nicht länger abfinden. Spätestens die Corona-Krise hat uns doch gezeigt, wie essenziell es als Gesellschaft ist zusammenzuhalten.

Deswegen müssen wir auf dem Weg raus aus der Krise die Chancen von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen. Dass in Deutschland die Ungleichheit schon bei den Kleinsten anfängt, ist unwürdig und inakzeptabel. Alleinerziehend zu sein oder mehrere Kinder zu haben, darf kein Armutsrisiko sein. Alle Kinder verdienen eine gute Zukunft. Die Einführung einer Kindergrundsicherung und die Stärkung der Bildungschancen müssen zu politischen Kernprojekten der nächsten Jahre werden.“