Statement vom 05.05.2021

Katrin Göring-Eckardt zum Aufholprogramm der Bundesregierung

Zum Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche in der Corona-Krise erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Es ist gut und richtig, dass für Kinder und Jugendliche endlich mehr Mittel bereitgestellt werden. Der eigentliche Erfolg dieses Programmes hängt aber ganz zentral davon ab, ob die Umsetzung gelingt. Geld nur bereitzustellen reicht nicht aus. Wir brauchen jetzt einen Bildungs-Gipfel für Kinder und Jugendliche, der Bund, Länder, Kommunen und alle Verantwortlichen in den Verbänden an einen Tisch bringt. Dabei muss die Umsetzung koordiniert und sichergestellt werden, dass dieses Geld auch tatsächlich den Kindern und Jugendlichen zugutekommt. Die schleppende Umsetzung des Digitalpaktes muss uns eine Lehre sein. Aus dieser Erfahrungen müssen wir lernen. Es muss gesichert sein, dass zum Start des neuen Schuljahres an allen Schulen die entsprechenden Mittel vorhanden sind und das Zusammenspiel mit Trägern und Initiativen vor Ort funktioniert, damit schnell geholfen werden kann. Und noch zügiger müssen Familienfreizeiten und Unterstützungsprogramme über den Sommer organisiert werden. Wir haben keine Zeit zu verlieren.“