Statement vom 26.01.2021

Katrin Göring-Eckardt zum heute von der Landesregierung Schleswig-Holstein vorgestellten Perspektivplan in der Coronakrise

Zum heute von der Landesregierung Schleswig-Holstein vorgestellten Perspektivplan in der Coronakrise erklärt die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt:

„Im Kampf gegen das Coronavirus fehlt es an Verlässlichkeit und Perspektive. Statt voreiliger planloser Lockerungsdebatten braucht es einen Perspektivplan, der Klarheit schafft, wie es weitergeht. Die Menschen brauchen eine verlässliche Perspektive, damit sie für die nächsten Monate vernünftig planen können. Sie müssen wissen, wie es weiter geht, wenn wir gemeinsam die Neuinfektionen und die Zahl der Coronapatient*innen in den Krankenhäusern verlässlich auf ein niedriges Niveau senken konnten.

Wir haben bereits im Herbst im Bundestag einen Stufenplan vorgelegt für mehr Verlässlichkeit, Einheitlichkeit und Transparenz. Ich freue mich, dass mit Schleswig-Holstein ein grün-mitregiertes Land hier voran gegangen ist. Das kann ein Impuls sein für einen bundeseinheitlichen Perspektivplan, an dem nun mit Hochdruck gearbeitet werden muss und den Bundestag und Bundesrat beschließen sollten. Ein solcher Plan gibt Hoffnung und setzt klare Ziele. So wüssten die Menschen von Kiel bis Kempten, von Gießen bis Görlitz was gilt.“