Statement vom 14.03.2019

Katrin Göring-Eckardt zum Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern

Zu den neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts zum Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern bleibt mit 21 Prozent weiterhin wie in Beton gegossen – ähnlich wie die Verweigerungshaltung der Bundesregierung, hier strukturell etwas ändern zu wollen. Dazu braucht es mehr als warme Worte am Frauentag und windelweiche Gesetze. Wir fordern ein wirksames Gesetz für gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, das auch für kleinere Unternehmen gilt und ein Verbandsklagerecht enthält. Darüber hinaus muss die Bundesregierung strukturelle Ungleichheiten angehen, dass typische Frauenberufe wie im sozialen Bereich endlich aufgewertet gehören, mehr Frauen in Führungspositionen kommen und auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich verbessert wird.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher