Statement vom 22.04.2020

Katrin Göring-Eckardt zur Debatte über eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes

Zur Debatte über eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Heute Abend müssen sich die Koalitionspartner aufeinander zubewegen. Die Bundesregierung muss beim Kurzarbeitergeld zu einer Lösung kommen, die besonders Menschen mit kleineren Einkommen besser unterstützt. Dass SPD und Union heute auseinandergehen, ohne eine Erhöhung zu beschließen, ist keine Option. Vier Millionen Menschen in Deutschland sind inzwischen zwangsweise in Kurzarbeit und wer vorher für ein niedrigeres Einkommen oder außerhalb von Tarifverträgen arbeiten musste, für den reichen die aktuellen Kurzarbeitssätze schlichtweg nicht aus, um die täglichen Kosten zu decken. Diese Menschen geraten immer mehr in Existenznot. Es ist zentral, dass die Hilfsmaßnahmen, die die Bundesregierung in dieser tiefgreifenden Krise auf den Weg bringt, auch sozial gerecht gestaltet werden.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher