Statement vom 08.07.2020

Katrin Göring-Eckardt zur Debatte um ein Recht auf Reparatur und der Entscheidung von Apple, den Zugang zu Original-Ersatzteilen zu öffnen

Zur Debatte um ein Recht auf Reparatur und der Entscheidung von Apple, den Zugang zu Original-Ersatzteilen zu öffnen, erklärt die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt:

„Dass Apple sich jetzt auf den Weg macht und die Reparaturmöglichkeiten seiner Geräte verbessert, ist ein spätes aber gutes Zeichen. Wir brauchen aber mehr als freiwillige Initiativen, die sich der wechselnden Firmenpolitik anpassen, wenn wir das globale Problem des Elektroschrotts lösen wollen. Umweltministerin Schulze sollte ihren Ankündigungen endlich Taten folgen lassen und konkrete gesetzliche Initiativen vorlegen, um ein "Recht auf Reparatur" in Deutschland und auf EU-Ebene endlich zu verwirklichen. Dazu gehören ein Siegel für Reparaturfähigkeit, Standards zur Mindesthaltbarkeit von Elektro-Produkten, ein Verbot des auslaufenden Supports für Software und die Ausweitung der Beweislastumkehr beim Gewährleistungsrecht.“