Statement vom 26.03.2020

Katrin Göring-Eckardt zur Diskussion über den Mangel an Erntehelfern aus dem Ausland aufgrund der Corona-Krise

Zur Diskussion über den Mangel an Erntehelferinnen und -helfern aus dem Ausland aufgrund der Corona-Krise erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Solange Erntehelferinnen und Erntehelfer aus Gesundheitsschutzgründen nicht einreisen können, brauchen wir dringend eine Anwerbeoffensive für die Landwirtschaft. Die Arbeitsagenturen sind gefragt, die Arbeitssuchenden mit den Betrieben, bei denen Not am Mann ist, zusammen zu bringen. Es sollen alle mit anpacken können, die anpacken möchten. Das können auch Geflüchtete sein, denen aufgrund bestehender Beschränkungen bisher der Zugang auf den Arbeitsmarkt verwehrt wurde. Wenn Landwirte und adäquate Unterkünfte jetzt bereitstehen und ein fairer Lohn gezahlt wird, darf das nicht an einer fehlenden Arbeitserlaubnis scheitern. Der Gesundheitsschutz aller Beteiligten muss aber immer oberste Priorität haben. Und es muss eine klare Perspektive für diejenigen geben, die jetzt einspringen.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher