Statement vom 28.11.2018

Katrin Göring-Eckardt zur Islamkonferenz

Zur Islamkonferenz erklärt die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt:  

"Das ist die erste Islamkonferenz in der Amtszeit von Horst Seehofer als Innenminister, der vor acht Monaten zum Amtsantritt meinte als allererstes sagen zu müssen, dass für ihn der Islam nicht zu Deutschland gehöre. Es ist zu befürchten, dass eine Menge der Debattenzeit erstmal darauf verwendet werden muss, die entstandenen atmosphärischen Störungen zu glätten.  

Wir brauchen einen Neuanfang der Islamkonferenz. Dazu gehört, dass bei uns in Deutschland mehr Imame ausgebildet werden. Und es braucht endlich konkrete Vorschläge zur Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften. Keine Anerkennung kann es dabei für Religionsgemeinschaften geben, die fundamentale Verfassungsprinzipien unserer Gesellschaft nicht akzeptieren, weil sie zum Beispiel ihre Mitglieder bespitzeln und faktisch der verlängerte Arm des Erdogan-Regimes sind."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher