Statement vom 28.05.2020

Katrin Göring-Eckardt zur verpflichtenden Beratung für lesbische und Bi-Paare im Adoptionshilfegesetz

Zur verpflichtenden Beratung für lesbische und Bi-Paare im Adoptionshilfegesetz der Großen Koalition erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

„Mit dem Adoptionshilfegesetz schafft die Große Koalition keine Hilfe, sondern legt Regenbogenfamilien noch mehr Steine in den Weg. Statt Regenbogenfamilien endlich als gleichberechtigte Familien anzuerkennen und das Stiefkinderadoptionsverfahren abzuschaffen, müssen lesbische und Bi-Paare nun auch noch zur Zwangsberatung, bevor sie endlich auch rechtlich eine Familie sein können. Dieses belastende Verfahren ist unnötig, diskriminierend und zeugt von einem Familienbild aus dem letzten Jahrhundert. Wer das Kindeswohl stärken will, muss die Rechte von Regenbogenfamilien stärken.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher