Statement vom 07.08.2018

Katrin Göring-Eckardt zur Vorstellung des Jahresberichts des Paritätischen Gesamtverbandes

Zur Vorstellung des Jahresberichts des Paritätischen Gesamtverbandes erklärt Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende:

"Die Studie zeigt, dass eine Mehrheit der Menschen in diesem Land das Vertrauen in den Sozialstaat verliert, obwohl, oder gerade weil er traditionell stark ist. Die Kritik in Richtung Bundesregierung ist berechtigt: In vielem, was die Bundesregierung als soziale Maßnahmen verkauft, steckt zu wenig drin oder es geht an denen, die unsere Unterstützung benötigen, vorbei. So bleibt es unverständlich, dass bei Alleinerziehenden, die Grundsicherung beziehen, das Kindergeld von der staatlichen Unterstützung abgezogen wird - als ob ein Kind in einer armen Familie weniger bedeutet. Genauso ist es schwer begreifbar, dass beim Baukindergeld Milliarden an Fördermitteln ohne sozialpolitischen Effekt in den Eigenheimbau fließen während sich die Bundesregierung nicht traut, dem Mietwahnsinn in den Großstädten wirklich ein Ende zu setzen." 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher