Statement vom 17.10.2019

Kirsten Kappert-Gonther zur Einrichtung einer Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten

Zur Einrichtung einer Kontaktstelle für Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten erklärt Kirsten Kappert-Gonther, Berichterstatterin für die Aufarbeitung des kolonialen Erbes:

„Die Einrichtung der Kontaktstelle ist ein wichtiger Schritt für mehr Transparenz. Allerdings  muss die Kontaktstelle vollen Zugriff auf die Inventare der Museen und weitere öffentliche Einrichtungen haben. Die Archive müssen vervollständigt und geöffnet werden. Die Finanzierung der Kontaktstelle auf zunächst drei Jahre ist deutlich zu wenig. Die Kontaktstelle muss Kompetenzen und Kontakte aufbauen können, eine langfristige Finanzierungs- und Planungsperspektive ist deswegen dringend geboten. Nicht zuletzt muss Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten den Herkunftsgesellschaften zur echten Rückgabe - und nicht nur zur Leihgabe - angeboten werden.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher