Statement vom 08.11.2020

Konstantin von Notz zu den Ereignissen in Leipzig

Zu den Ereignissen in Leipzig im Zusammenhang mit der Demonstration „Querdenken“ erklärt Konstantin von Notz, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

„Die Bilder, die uns aus Leipzig erreicht haben, sind höchst besorgniserregend. Die Vorkommnisse haben bundesweit für Entsetzen gesorgt und müssen - auch auf Bundesebene - dringend aufgeklärt werden. Unter anderem wollen wir wissen, warum die längst aufgelöste Demonstration noch durch die Innenstadt ziehen gelassen wurde. Auch gilt nun entschlossen aufzuklären, welche extremistischen und gewaltbereiten Gruppen an den Protesten beteiligt waren. Soeben haben wir beantragt, dass die Bundesregierung in den zuständigen Gremien des Bundestages hierüber berichtet. Dass sich der Bundesinnenminister, der sich bei durchaus nichtigeren Anlässen in der Vergangenheit allzu schnell geäußert hatte, bislang komplett ausschweigt, ist irritierend.“

Foto von Konstantin von Notz MdB
Dr. Konstantin von Notz
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender (19. WP) Beauftragter für Religion und Weltanschauungen (19. WP)