Statement vom 05.10.2020

Konstantin von Notz zum Angriff vor einer Synagoge in Hamburg

Zum Angriff vor einer Synagoge in Hamburg erklärt Konstantin von Notz, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Beauftragter für Religion und Weltanschauungen:

„Die jüngste Tat in Hamburg ein Jahr nach dem schrecklichen Anschlag von Halle ist unerträglich und beschämend. Sie muss umfassend aufgeklärt werden. Ressentiments gegen Juden, offener Antisemitismus und derartige Angriffe nehmen spürbar zu. Die Bundesregierung muss sich mit aller Entschlossenheit dieser dramatischen Problematik annehmen. Wir erinnern mit Nachdruck daran, dass noch immer nicht alle Forderungen des interfraktionell im Deutschen Bundestag Anfang 2018 verabschiedeten Antrags „Antisemitismus entschlossen bekämpfen“ umgesetzt wurden. Der Rechtsstaat muss alles daran setzen, jüdisches Leben in Deutschland besser und entschlossener zu schützen. Antisemitische Ressentiments, auch die aus der Mitte der Gesellschaft, und krude Verschwörungstheorien müssen ernstgenommen und ihnen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln begegnet werden. Denn auf rassistische Hetze und Judenhass folgen viel zu häufig auch schreckliche Taten.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher