Statement vom 09.04.2020

Konstantin von Notz zur derzeit herausfordernden Situation für gläubige Menschen

Zur derzeit herausfordernden Situation für gläubige Menschen erklärt Konstantin von Notz, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Religion und Weltanschauungen:

„Gerade in dieser religiös wichtigen und bedeutsamen Zeit eint die Menschen muslimischen, jüdischen und christlichen Glaubens das Bedürfnis, sich in ihren Gemeinden zu treffen, auszutauschen und religiöse Gemeinschaft zu leben. Zweifellos ist Artikel 4 des Grundgesetzes ein sehr hohes Gut unserer Verfassung. Gleichzeitig erleben wir derzeit eine echte Ausnahmesituation, die uns allen viel abverlangt und uns auch in den Möglichkeiten unserer religiösen Praktiken spürbar einschränkt. Wir müssen in diesen Tagen Abstand halten zu den Brüdern und Schwestern in unseren Gemeinden - aber eben nicht zu Allah, Jahwe oder Jesus Christus. Die modernen digitalen Möglichkeiten, die bereits verschiedentlich zum Einsatz kommen, können uns dabei eine wichtige Stütze sein, die physische Einschränkung zu Mitgläubigen zu überwinden und Gemeinschaft zu erleben. Ich bin froh über die große Kreativität und auch Hilfsbereitschaft, die derzeit allerorts zu beobachten ist. Heute wünsche ich allen ein besinnliches Pessachfest, einen schönen Gründonnerstag und gesegnete Feiertage.”

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher