Statement vom 07.09.2018

Kordula Schulz-Asche zu Personaluntergrenzen in der Altenpflege

Zu den vom Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Westerfellhaus, geforderten Personaluntergrenzen auch für Pflegeheime erklärt Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Alten- und Pflegepolitik:

"Der Pflegebevollmächtigte legt zurecht den Finger in die Wunde, wenn er Konsequenz bei den Mindestvorgaben in der Pflege fordert. Die Einführung von Personaluntergrenzen in nur vier Krankenhausfachabteilungen ist eine Gefahr für die Architektur der gesamten Pflege. Sie löst eine Sogwirkung aus, die Pflegefachkräfte aus anderen Krankenhausabteilungen und der Altenpflege abzieht. Um überhaupt Wirkung zu entfalten, muss es Sanktionen geben, wenn Abteilungen die Mindestvorgaben nicht einhalten. Es bedarf einer wissenschaftlich fundierten Personalbemessung in der Pflege. Sie ist Voraussetzung für eine gute Versorgung von Pflegebedürftigen und gute Arbeitsbedingungen in allen Bereichen der Pflege."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher