Statement vom 20.07.2018

Kordula Schulz-Asche zu Spahns Plänen zur HIV-Vorsorge

Zur Ankündigung von Gesundheitsminister Spahn, die medikamentöse HIV-Vorsorge für Risikogruppen als GKV-Leistung verfügbar zu machen, erklärt Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik:

"Großes Lob an Minister Spahn! Die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) für Hochrisiko-Patienten verfügbar zu machen, ist der richtige Weg, um die Zahl der HIV-Infektionen zu senken. Dabei bleibt die PrEP jedoch ein Medikament mit Nebenwirkungen, welches nur für einen kleinen Kreis von Patienten sinnvoll sein kann und eine enge und qualifizierte ärztliche Begleitung erfordert. Prävention ist gerade bei HIV kostengünstiger als die Therapie und entlastet damit auch die Krankenkassen. Wichtig ist, dass nun auch die privaten Krankenversicherungen nachziehen und die Behandlungskosten der PrEP übernehmen – hier werden im Vergleich zur gesetzlichen  Krankenversicherung überproportional viele Neuinfektionen gemeldet."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher