Statement vom 13.11.2018

Kordula Schulz-Asche zu Spahns Vorstoß zum elektronischen Rezept

Zu Berichten, wonach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, das elektronische Rezept bis 2020 einführen will, erklärt Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik:

"Auch wenn Spahn das elektronische Rezept wieder auf die Agenda setzt, kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass Spahn bislang keine Strategie für den digitalen Wandel im Gesundheitswesen vorgelegt hat. Das wird schon bei der elektronischen Fernverschreibung deutlich, die Spahn jetzt wieder zulassen will. Dabei wurde sie erst 2016 auch mit seiner Hilfe verboten. Wie das elektronische Rezept konkret umgesetzt werden soll, auch darüber schweigt sich Spahn aus. Ähnlich verhält es sich mit den Versandapotheken. Mit einem elektronischen Rezept wird das von der Koalition nach wie vor angestrebte Verbot des Versandhandels immer absurder. Doch Spahn hält alle Beteiligten seit Monaten hin und vermeidet klare Aussagen.“

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