Statement vom 07.08.2018

Lisa Badum und Kai Gehring zu Gefahr einer neuen "Heißzeit"/Einschätzung des PIK

Zur Einschätzung des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, die Gefahr einer neuen „Heißzeit“ könne selbst beim Einhalten der Pariser Klimaziele nicht ausgeschlossen werden, erklären  Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik und Kai Gehring, Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule:

 Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag:

"Die neuen Forschungsergebnisse rütteln auf. Sie dürfen keinesfalls dazu verleiten den Kampf für die Pariser Klimaziele aufzugeben – im Gegenteil! Wir brauchen den schnellen Ausstieg aus der Kohle, wirksame CO2-Grenzwerte im Verkehr, eine andere Landwirtschaft, und vor allem eine Bundesregierung, die überhaupt wieder ernsthafte Klimapolitik macht!"

 Kai Gehring, Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule:

"Der Treibhausgasausstoß muss jetzt runter, damit wir nicht sehenden Auges weiter auf die gefährlichen, irreversiblen Kipppunkte zusteuern. Um uns auf die immer häufigeren Extremwetter einstellen zu können, müssen wir lokale Auswirkungen der Klimakrise noch besser erforschen. Egal ob Gesundheit, Landwirtschaft, Artenvielfalt oder Sicherheit - es ist ein riesengroßer Unterschied, ob wir bei zwei Grad Erderhitzung landen werden, oder bei vier oder fünf.“

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Kai Gehring
Sprecher für Forschung, Wissenschaft und Hochschule