Statement vom 25.07.2018

Lisa Badum zu Auswirkungen des Kohleausstiegs auf Arbeitsplätze

Zur aktuellen Studie des Öko-Instituts, der zufolge der Kohleausstieg nicht zu zahllosen Kündigungen in der Braunkohlewirtschaft führen wird, erklärt Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik:

"Die Kohlelobby muss endlich verbal abrüsten. Denn die Studie bringt Licht in die Strukturdebatte: Es ist eine gute Nachricht, dass der dringend nötige Einstieg in den Kohleausstieg zu weit weniger Kündigungen führen würde, als manchmal behauptet. Bis zur Erreichung des Klimaziels 2030 gehen zwei Drittel der jetzt Beschäftigten ohnehin in den Ruhestand. Es ist wichtig und richtig, dass die Kohlekommission jetzt für die übrigen Beschäftigten gesellschaftliche und wirtschaftliche Perspektiven erarbeitet. Dass es hier eine Lösung gibt, die sowohl der Erreichung der  Klimaziele, als auch einem sanften Strukturwandel Rechnung trägt, zeigt spätestens diese Studie.

Interessant und wichtig wäre es nun, wenn auch neuere Zahlen zur Beschäftigten-Struktur als die von 2014 verfügbar gemacht würden. Glücklicherweise hat die Kohlekommission die Möglichkeit, entsprechende Studien in Auftrag zu geben. Hiervon sollte sie jetzt Gebrauch machen.“

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