Statement vom 13.03.2019

Lisa Badum zu Warnungen zur Erwärmung der Arktis

Zu den Warnungen der UN vor einer starken Erwärmung der Arktis erklärt Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik:

"Die Weltgemeinschaft hat in Nairobi eine erneute Klimawarnung in Richtung aller nationalen Regierungen abgesetzt. Die Studie der UN ist die bereits vierte Warnmeldung aus der Wissenschaft zur Beschleunigung der Klimakrise in 2019. Der drohende Anstieg der Temperaturen um drei bis fünf Grad Celsius im einst ewigen Arktis-Eis wäre eine Katastrophe. Es braucht also international und national endlich wirksame Klimaschutzmaßnahmen. Tausende vor allem junge Menschen haben dies längst begriffen und machen Woche für Woche richtig Druck - nun auch mit Unterstützung von tausenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Die Bundesregierung bleibt allerdings weiterhin tatenlos. Es ist keine konkrete Maßnahme absehbar, die sicher noch in diesem Jahr den Treibhausgas-Ausstoß senkt. Der Kohleausstieg ist bisher nur auf dem Papier festgehalten. Im Verkehrssektor drückt sich die Bundesregierung um jegliche Maßnahmen. Die Debatte um einen CO2-Preis wird weggedrückt und über ein Klimaschutzgesetz zerstreitet sich diese Regierung. Das ist unverantwortlich. Die Bundesregierung muss nun endlich das in ihrer Macht stehende tun, um die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise abzumildern."

 

 

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher