Statement vom 31.10.2018

Lisa Badum zum Weltkatastrophenbericht des Roten Kreuzes

Zum Weltkatastrophenbericht des Roten Kreuzes, demzufolge Millionen Menschen weltweit in den letzten zehn Jahren unter Überschwemmungen, Stürmen, Hitzewellen oder Feuersbrünsten gelitten haben, erklärt Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik: 

„Die Zahlen des Roten Kreuzes offenbaren eine traurige Bilanz. Und klar ist schon jetzt: Die Klimakrise wird Umweltkatastrophen weltweit weiter verschärfen. Jede wissenschaftliche Betrachtung deutet darauf hin, dass diese in Häufigkeit wie auch Intensität weiter zunehmen. Deswegen braucht es jetzt stärkere Anstrengungen im internationalen Klimaschutz, um die Ziele von Paris noch zu erreichen und die diesjährige Klimakonferenz in Kattowitz zu einem Erfolg zu machen. Die Bundesregierung muss mit gutem Beispiel vorangehen. Als weltgrößter Braunkohleverbrenner und größter Treibhausgasemittent Europas muss sie jetzt alles tun für den schnellen Kohleausstieg, den glaubhaften Einstieg in die Mobilitätswende und endlich auch Maßnahmen bei der Gebäudeeffizienz ergreifen.“

 

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