Statement vom 05.06.2020

Lisa Badum zur heute startenden Kampagne "Race to Zero" der Vereinten Nationen am Welttag der Umwelt

Anlässlich der heute startenden Kampagne "Race to Zero" der Vereinten Nationen am Welttag der Umwelt kommentiert Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik:

"Die Vereinten Nationen haben ein Rennen zur Klimaneutralität 2050 gestartet. Der klimapolitische Startschuss dazu ist schon gefallen und unzählige Klimaschutz-Akteur*innen wie Unternehmen, Universitäten, Städte und Regionen sind bereits auf dem Weg. Doch statt in diesem Feld in der Spitze mitzulaufen, hechelt die Bundesregierung weiter hinterher. Im Konjunkturpaket steht zum Potenzial der erneuerbaren Energien wenig. Dabei müsste gerade Deutschland als führende Industrienation und mit Blick auf den kommenden EU-Ratspräsidentschaftsvorsitz jetzt den Turbo einlegen und andere Nationen auf dem Weg zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens unterstützen.

Ohne den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem Abbau von fossilen Subventionen ist das Siegertreppchen nicht zu erreichen. Forderungen wie die Abwrackprämie erfolgreich abzuwehren ist das Eine, aber es fehlt die Vorwärtsbewegung aus der Stagnation. Als einstige Klimavorreiter-Nation sollte das aber der Anspruch sein. Die Zeit rennt - denn die Klimakrise wartet nicht."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher