Statement vom 18.09.2018

Lisa Badum zur OECD-Studie zu CO2-Preisen

Zur heutigen OECD-Studie zu CO2-Preisen erklärt Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik:

"Die Untersuchung der OECD macht deutlich: Klimasünder kommen zu billig weg. Wenn der effektive CO2-Preis weiter in dem Schneckentempo wie seit 2012 hochkriecht, haben wir international erst im Jahr 2095 einen Preis pro Tonne CO2 erreicht, der endlich die klima- und umweltpolitische Wahrheit sagt. Das ist viel zu spät. Kohlenstoff richtig zu bepreisen, ist nicht nur die konkreteste und kostengünstigste Möglichkeit die Klimakrise zu bekämpfen – sie ist auch leicht umsetzbar und vor allem fair.

Der Bericht zeigt auch auf, dass Deutschlands Preis-Lücke mit 53 Prozent für sich betrachtet noch viel zu hoch ist. Kein Wunder: Die Bundesregierung schiebt das Thema weiter vor sich her und gerät auch hier klimapolitisch ins Hintertreffen. Ein Hoffnungsschimmer bleibt die enge Anbindung an Frankreich im Rahmen der "Meseberger Klima-AG", wo endlich auch das Thema CO2-Bepreisung auf den Tisch muss." 

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