Statement vom 25.03.2021

Manuel Sarrazin zu den Berichten über den Gesundheitszustand von Alexej Nawalny

Zu den Berichten über den Gesundheitszustand von Alexej Nawalny erklärt Manuel Sarrazin, Sprecher für Osteuropapolitik:

„Die Berichte über den Gesundheitszustand von Alexej Nawalny erfüllen uns mit großer Sorge. Man kann den Eindruck gewinnen, dass die teilweise Genesung nach der Nowitschok-Vergiftung revidiert werden soll. Es gilt, die Meldungen über systematische Erniedrigungen aufzuklären. Die Bundesregierung muss volle Transparenz über Nawalnys Aufenthaltsort und Gesundheitszustand vom Kreml einfordern.

Außenminister Maas muss seinen Vorsitz im Ministerkomitee des Europarats nutzen und sich für Untersuchungen und eine Beobachtungsdelegation im Rahmen des Europäischen Übereinkommens zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe im Falle von Alexej Nawalny einsetzen.“