Statement vom 30.04.2019

Manuel Sarrazin zum Abschluss des Westbalkan-Gipfels

Zum Abschluss des Westbalkan-Gipfels erklärt Manuel Sarrazin, Sprecher für Osteuropapolitik:

„Die Debatte um einen ethnischen Gebietstausch hat unnötig viel Zeit gekostet. Umso wichtiger, dass die Idee nun endgültig begraben wird. Serbien und Kosovo müssen umgehend zu einem konstruktiven Dialog zurückkehren. An dessen Ende muss Serbien den Kosovo als unabhängigen Staat anerkennen und Kosovo starke Minderheitenrechte für Kosovo-Serben garantieren. Nur so kann die EU-Beitrittsperspektive für beide Länder aufrechterhalten werden.

Für Nordmazedonien und Albanien müssen die EU-Beitrittsgespräche zeitnah eröffnet werden. Die vorab festgelegten Bedingungen sind erfüllt. Der Namensstreit ist gelöst, wichtige Reformfortschritte erzielt. Die EU muss jetzt beweisen, dass sie für die Region eine verlässliche Partnerin ist.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher