Statement vom 28.09.2020

Manuel Sarrazin zur Eskalation in Berg-Karabach

Zur Eskalation in Berg-Karabach erklärt Manuel Sarrazin, Sprecher für Osteuropapolitik:

„Die militärische Auseinandersetzung in Berg-Karabach ist äußerst besorgniserregend für die Region und mit Blick auf den gesamten Südkaukasus. Alle Beteiligten müssen die Eskalation beenden und weitere Kampfhandlungen unverzüglich einstellen. Den kriegerischen Handlungen ist eine Reihe rhetorischer Aufrüstung vorausgegangen. Aserbaidschan und Armenien, aber auch Russland und die Türkei müssen die feindselige Rhetorik beenden. Es kann und wird keine gewaltsame Lösung für diesen Konflikt geben. Die Bundesregierung muss sich gemeinsam mit unseren europäischen Partnern dafür einsetzen, dass weitere Provokationen unterbleiben und die OSZE wieder zum zentralen Ort von Verhandlungen wird. Klar ist aber auch, dass wir eine ehrliche Debatte über die militärische Aufrüstung der Region vor allem durch Russland und die Türkei brauchen.“

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