Statement vom 25.03.2020

Margarete Bause: Bundesregierung muss bei humanitärer Hilfe Zeichen setzen

Zum Appell des UN-Nothilfekoordinators Lowcock an die Staatengemeinschaft, zur Eindämmung von Covid- humanitäre Hilfe zu verstärken, erklärt Margarete Bause, Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe:

„Menschen in Staaten wie dem Jemen, Irak, Syrien oder dem Südsudan, die bereits jetzt essentiell auf humanitäre Hilfe angewiesen sind, werden diese umso mehr brauchen, sobald sich Covid-19 in Flüchtlingslagern ausbreitet. In vielen Krisen sind vulnerable Gruppen, wie Frauen,  Kinder, Menschen mit Beeinträchtigung oder alte Menschen durch Covid-19 zusätzlich gefährdet. Sie müssen im Fokus der Hilfe stehen.

Deutschland zählt bereits jetzt zu den größten Gebern humanitärer Hilfe weltweit. Im gleichen Maße, wie Staaten aktuell Maßnahmen ergreifen, um ihre Wirtschaft und Sozialsysteme zu stützen, müssen nun auch Kräfte und finanzielle Mittel mobilisiert werden, um die dringenden humanitären Bedarfe zu decken. Die Bundesregierung muss hier im Rahmen ihrer aktuellen Haushaltsplanung ein deutliches Zeichen setzen.“

 

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Margarete Bause
Sprecherin für Menschenrechtspolitik Sprecherin für humanitäre Hilfe