Statement vom 11.01.2019

Margarete Bause zur Bestätigung der Haftstrafen gegen zwei Reuters-Journalisten in Myanmar

Zur Bestätigung der Haftstrafen gegen zwei Reuters-Journalisten in Myanmar erklärt Margarete Bause, Sprecherin für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe:

„Diese Entscheidung ist ein weiterer Beleg für Willkür und die Missachtung elementarer Grund- und Menschenrechte in Myanmar. Die Abweisung der Berufung im Fall der beiden Reuters-Journalisten dient nur einem Ziel: Das myanmarische Regime möchte den Deckel über den Gräueltaten halten, die gegenüber der muslimischen Volksgruppe der Rohingya verübt wurden. Aufklärung und Wahrheit sind nicht erwünscht, daher müssen unabhängige Berichterstatter hinter Gittern bleiben. 

Die mutigen Reuters-Journalisten Wa Lone und Kyaw Soe Oo brauchen jetzt umso mehr Unterstützung. Die EU und gerade Deutschland als derzeitiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat müssen sich für sie einsetzen und auch ihre Initiativen gegen die anhaltende Straflosigkeit gegenüber Menschenrechtsverbrechen in Myanmar verstärken."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Margarete Bause
Sprecherin für Menschenrechtspolitik Sprecherin für humanitäre Hilfe