Statement vom 13.02.2019

Margit Stumpp zum MINT-Aktionsplan

Zur Vorstellung des MINT-Aktionsplans von Bildungsministerin Anja Karliczek erklärt Margit Stumpp, Sprecherin für Bildungspolitik:

"Das System krankt. Der MINT-Aktionsplan bis 2022 beweist zum wiederholten Mal das Missverhältnis der Bildungsfinanzierung: Länder und Kommunen ächzen unter den hohen Bildungsausgaben, während der Bund sich mit Verweis auf das Kooperationsverbot in Schaufensteraktionen übt. Es fehlt nicht an Projektfinanzierung und regionalen Leuchttürmen, sondern an der auskömmlichen Finanzierung der allgemeinen Bildungsangebote. Wir brauchen endlich einen modernen Bildungsföderalismus, mit dem Bund, Länder und Kommunen gemeinsam für beste Bildung und Chancengerechtigkeit sorgen, statt sich weiter in Einzelprojekten zu verlieren."

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

 

Margit Stumpp
Sprecherin für Bildungspolitik Sprecherin für Medienpolitik