Statement vom 18.11.2020

Margit Stumpp zum Nationalen Bildungsbericht

Zum Nationalen Bildungsbericht erklärt Margit Stumpp, Sprecherin für Bildungspolitik:

„Der Bildungsbericht 2020 unterstreicht die Notwendigkeit, die Klassenzimmer zügig und nachhaltig zu digitalisieren. Doch es hakt bei der Flexibilisierung des Digitalpakts und damit bei der Ertüchtigung der Schulen für die aktuelle zweite Welle der Corona-Pandemie. Frau Karliczek und die Kultusministerkonferenz müssen endlich liefern: Alle Schulen benötigen jetzt dringend eine digitale Grundausstattung in Form von professioneller Unterstützung bei Schulentwicklung, IT-Support und Datenschutz.

Der aktuelle Bildungsbericht ist auch jenseits der verschleppten Digitalisierung alarmierend: Mehr und mehr Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule ohne Abschluss. Sie haben damit ein größeres Risiko, später arbeitslos oder prekär beschäftigt zu sein. Damit die Corona-Krise nicht zur Bildungskrise wird und sich die Bildungsschere nicht weiter öffnet, brauchen wir ein Förderprogramm für Schulen in benachteiligten Regionen und Quartieren.“

Foto von Margit Stumpp MdB
Margit Stumpp
Sprecherin für Bildungspolitik Sprecherin für Medienpolitik