Statement vom 09.03.2018

Margit Stumpp zur Studie über die Einschätzung von Schulleitern bezüglich der Bildungspolitik

Zur heute vorgestellten Studie über die Einschätzung von Schulleitern bezüglich der Bildungspolitik erklärt Margit Stumpp, Sprecherin für Bildungspolitik:

„Die Unzufriedenheit der Schulleiter zeigt exemplarisch die schlechten bildungspolitischen Rahmenbedingungen auf. Die Erwartungen gerade an Schulleitungen sind immens, die Wertschätzung dieser Arbeit ist jedoch meist gering, die individuellen Handlungsspielräume sind eng. Der Lehrberuf und die Leitungsfunktionen müssen attraktiver gemacht werden. Wir wollen sieben Prozent der Wirtschaftsleistung in allgemeine Bildung stecken. Das Aufweichen des Kooperationsverbotes, wie in Koalitionsvertrag vorgesehen, reicht da nicht aus; wir brauchen vielmehr dessen ersatzlose Streichung, damit Bund, Länder und Kommunen gemeinsam für eine zukunftsfähige Bildung unserer Kinder einstehen.“

 

Margit Stumpp
Sprecherin für Bildungspolitik Sprecherin für Medienpolitik