Statement vom 24.06.2019

Maria Klein-Schmeink zum "Monitor Patientenberatung 2018" der Unabhängigen Patientenberatung (UPD)

Anlässlich der Vorstellung des neuen „Monitors Patientenberatung 2018“ der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Gesundheitspolitik:

„Die Unabhängige Patientenberatung (UPD) ist dafür gedacht, dass die Patientinnen und Patienten im Gesundheitswesen nicht auf sich allein gestellt sind. Durch die von Union und SPD gebilligte Übernahme der UPD im Jahr 2016 durch die Sanvartis GmbH wurde die Patientenberatung faktisch in ein Callcenter verwandelt. Über 88 Prozent der Patientenkontakte sind telefonisch, nur circa fünf Prozent persönlich. Auch insgesamt sind die Beratungen im Vergleich zum Vorjahr rückläufig, obwohl der Patientenberatung fast doppelt so viel Geld zur Verfügung steht wie noch unter der alten Trägerschaft. Eine verlässliche und vertrauenswürdige Beratung braucht eine nicht nur dem Namen nach unabhängige und nicht in erster Linie kommerziell interessierte Trägerschaft. Wir schlagen deshalb die Gründung einer unabhängigen Stiftung vor. Die Stiftung verleiht der UPD eine unabhängige Trägerstruktur, bietet Planungssicherheit und ermöglicht, das Beratungsangebot bedarfsgerecht auszubauen und qualitativ weiterzuentwickeln.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher