Statement vom 11.07.2020

Maria Klein-Schmeink zur COPSY-Studie/Corona

Zur COPSY- Studie zur psychischen Belastung von Kindern und Jugendlichen durch Corona erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Gesundheitspolitik:

"Die Zahlen zeigen, dass Handlungsbedarf besteht und ein schneller Zugang zu Hilfe und Therapie sichergestellt werden muss. Das bedeutet beispielsweise  auch eine höhere Flexibilität für die Art der Hilfeleistung, also ob telefonisch oder auch per Videotherapie. Es hat sich gezeigt, dass die niedergelassenen Psychotherapeut*innen sich im Rahmen ihrer gesetzlichen Möglichkeiten sehr bemüht haben, ihre Patientinnen und Patienten zu erreichen.

Die entsprechenden Übergangsregelungen müssen aber dringend über den bisherigen Zeitraum verlängert werden. Auch der Zugang zu Institutsambulanzen muss erleichtert werden. Zugleich müssen die Wartezeit auf eine reguläre Therapie verkürzt und mehr Kinder-und Jugendpsychotherapeut*innen zugelassen werden. Denn schnelle Hilfe und Therapie verhindern, dass psychische Belastungen zu chronischen Erkrankungen führen. Schon in normalen Zeiten sind die Hürden und insbesondere die Wartezeiten zu hoch. Dies rächt sich nun erst recht.

Insgesamt zeigen die Zahlen, dass Menschen in engen Wohnungen und ohne ihre regulären Alltagsbezüge in den Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen die coronabedingten Einschränkungen sehr viel schlechter weg stecken können. Deshalb ist bei allen Schutzmaßnahmen immer darüber nachzudenken, wie sie sich auf Kinder und Jugendliche gerade aus sozial benachteiligten Gruppen auswirken."

Zur COPSY- Studie zur psychischen Belastung von Kindern und Jugendlichen durch Corona erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Gesundheitspolitik:

"Die Zahlen zeigen, dass Handlungsbedarf besteht und ein schneller Zugang zu Hilfe und Therapie sichergestellt werden muss. Das bedeutet beispielsweise  auch eine höhere Flexibilität für die Art der Hilfeleistung, also ob telefonisch oder auch per Videotherapie. Es hat sich gezeigt, dass die niedergelassenen Psychotherapeut*innen sich im Rahmen ihrer gesetzlichen Möglichkeiten sehr bemüht haben, ihre Patientinnen und Patienten zu erreichen.

Die entsprechenden Übergangsregelungen müssen aber dringend über den bisherigen Zeitraum verlängert werden. Auch der Zugang zu Institutsambulanzen muss erleichtert werden. Zugleich müssen die Wartezeit auf eine reguläre Therapie verkürzt und mehr Kinder-und Jugendpsychotherapeut*innen zugelassen werden. Denn schnelle Hilfe und Therapie verhindern, dass psychische Belastungen zu chronischen Erkrankungen führen. Schon in normalen Zeiten sind die Hürden und insbesondere die Wartezeiten zu hoch. Dies rächt sich nun erst recht.

Insgesamt zeigen die Zahlen, dass Menschen in engen Wohnungen und ohne ihre regulären Alltagsbezüge in den Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen die coronabedingten Einschränkungen sehr viel schlechter weg stecken können. Deshalb ist bei allen Schutzmaßnahmen immer darüber nachzudenken, wie sie sich auf Kinder und Jugendliche gerade aus sozial benachteiligten Gruppen auswirken."