Statement vom 21.06.2018

Maria Klein-Schmeink zur Finanzsituation in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung

Zur Finanzsituation in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung erklärt Maria Klein-Schmeink, Sprecherin für Gesundheitspolitik:

"In der Pflegeversicherung werden die Beiträge zum 1.1.2019 steigen, für die Krankenversicherung suggeriert Gesundheitsminister Spahn, dass die Beiträge aufgrund der Rücklagen sinken könnten. Dieses Beitragsjojo bringt den Versicherten außer Ungewissheit gar nichts. Um stabile Verhältnisse und mehr Transparenz zu schaffen, sollte die medizinische Behandlungspflege komplett von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen werden.  Es reicht nicht, willkürlich 13.000 Stellen in der Altenpflege als "medizinische Behandlungspflege" zu deklarieren und durch die GKV finanzieren zu lassen. Mit der kompletten Übernahme der Behandlungspflege durch die GKV hingegen würden 3 Milliarden Euro im Jahr der Pflege zugutekommen - das ist eine echte Entlastung."

 

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