Statement vom 17.06.2018

Markus Kurth zur Altersarmut

Zu aktuellen Berichten, demnach bis zu eine halben Million Rentnerinnen und Rentner in verdeckter Armut leben, erklärt Markus Kurth, Sprecher für Rentenpolitik:

"Es ist ein Armutszeugnis für diese Bundesregierung, das so viele Menschen im Alter in Armut leben müssen. Schwarz-Rot setzt in ihrer Rentenpolitik falsche Prioritäten und verfolgt das Motto "Gießkanne statt zielgenauer Armutsbekämpfung". Erwerbsminderungsrentner haben sich ihre Erwerbsminderung nicht ausgesucht. Daher sind Rentenabschläge für sie inakzeptabel. Wir fordern eine Garantierente für langjährige Beitragszahler, diese würde verdeckte Altersarmut stark verringern. All dies schieben Union und SPD jedoch auf die lange Bank und geben stattdessen das Geld der Beitragszahler für die ebenso teure wie zur Armutsbekämpfung ungeeignete Mütterrente aus."

 

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