Statement vom 04.12.2019

Matthias Gastel zu Arriva/Deutsche Bahn AG

Zur heutigen Meldung, wonach die Deutsche Bahn AG ihre Konzerntochter Arriva im Jahr 2020 an die Börse bringen will, erklärt Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik:

„Die Deutsche Bahn ist dringend auf Geld angewiesen, um notwendige Investitionen in den kommenden Jahren zu stemmen. Dennoch ist der neue Plan, Arriva an der Börse zu platzieren, nur ein Plan B. Im Kern wird die Konzernstruktur der Deutschen Bahn AG mit dem geplanten Börsengang von Arriva noch komplexer als bisher. Es rächt sich, dass die Bundesregierung jahrelang notwendige Strukturveränderungen bei der Deutschen Bahn verschleppt hat und die absehbaren Erlöse für den Bahn-Konzern nun deutlich geringer ausfallen werden.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher