Statement vom 09.07.2020

Matthias Gastel zu Streckenreaktivierungen im Bahnnetz

Zum durch den Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Allianz pro Schiene vorgestellten Programm zur Streckenreaktivierungen im Bahnnetz erklärt Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik:

„Die Vorschlagsliste der Verbände zur Reaktivierung von 4.000 Streckenkilometern ist ein starkes Signal für die Renaissance der Schiene in der Fläche. Auf diese Weise können viele Regionen mit ihren Klein- und Mittelstädten wieder an das Schienennetz angebunden werden. Die jahrzehntelange Stilllegungspolitik hat große Lücken in das Eisenbahnnetz gerissen. Es ist überfällig, diese verkehrspolitischen Fehler zu korrigieren.

Für die Verkehrswende ist es unerlässlich, dass der Schienenverkehr auch im ländlichen Raum wieder eine tragende Rolle übernimmt. Damit dieses Reaktivierungsprogramm Realität wird, muss die Bundesregierung jetzt ein Sonderprogramm auflegen, welches die bisherigen Finanztöpfe ergänzt und mit dem der Bund die Kosten weitgehend übernimmt. Für die Korrektur verkehrspolitischer Fehlentscheidungen dürfen Regionen und Länder kein zweites Mal bezahlen. Wichtig ist, dass die Bundesregierung die Planungsprozesse schneller vorantreibt. Die Umsetzung von Schienenprojekten in Deutschland muss zügiger vorangehen.“

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher