Statement vom 14.06.2019

Matthias Gastel zum Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung am 15.06.2019

Zum Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung am 15.06.2019 erklärt Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik:

„Wir begrüßen sehr, dass mit Inkrafttreten der Verordnung die Nutzung der Elektrokleinstfahrzeuge ab morgen auch in Deutschland endlich erlaubt ist. Viel zu lange mussten die Menschen darauf warten, die E-Tretroller als attraktives, platzsparendes und umweltfreundliches Verkehrsmittel der Nahmobilität auch hierzulande nutzen zu dürfen. Doch was lange währte, wird zumindest einigermaßen gut. Wir sehen die Zulassung der Elektrokleinstfahrzeuge als eine neue Mobilitätsoption und insbesondere als Aufruf, auf kurzen Strecken statt des Autos künftig häufiger den E-Scooter zu nutzen. Dennoch werden viele Schritte weiterhin aufgeschoben, die für die Verkehrswende dringend angegangen werden müssten. Die Zeiten autozentrierter Planung sind vorbei. Daher müssen dringend die Verkehrsräume umgestaltet und die Flächen zugunsten des Radverkehrs, der Elektrokleinstfahrzeuge und des öffentlichen Verkehrs neu und gerecht aufgeteilt werden. Die Devise zukunftsfähiger Verkehrsplanung muss lauten: Vorfahrt für Fußverkehr, Radverkehr, Kleinstfahrzeuge sowie Busse und Bahnen.“

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