Statement vom 26.01.2018

Matthias Gastel zur Aufsichtsratssitzung der DB zu den Kostensteigerungen bei S 21

Zur heutigen Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn AG zu den Kostensteigerungen bei Stuttgart 21 erklärt Matthias Gastel MdB:

„Die Kosten von Stuttgart 21 schreiten inzwischen schneller voran als der Bau. Wir erwarten, dass der Aufsichtsrat beim Milliardendesaster S 21 endlich reinen Tisch macht. Es kann nicht sein, dass die Öffentlichkeit immer wieder hinter die Fichte geführt wird. Wir brauchen endlich ein strenges Kostenmanagement. Die Finanzierung durch den Bund darf kein Tabu mehr sein. Die Bundesregierung muss ihre Rolle als Eigentümerin der Deutschen Bahn endlich ernst nehmen und Lösungsvorschläge für die aus dem Ruder laufenden Kosten auf den Tisch legen. Es war Kanzlerin Merkel selbst, die Stuttgart 21 zur Schicksalsfrage über die Innovationsfähigkeit Deutschlands erhoben hat. Jetzt müssen sie und ihre Bundesregierung auch die Konsequenzen tragen.“