Statement vom 14.02.2020

Matthias Gastel zur Vorstellung des Sonderprogramms zur Streckenelektrifizierung

Zur heutigen Vorstellung des Sonderprogramms zur Streckenelektrifizierung durch den Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erklärt Matthias Gastel, Sprecher für Bahnpolitik:

„Mit dem Sonderprogramm zur Finanzierung von Elektrifizierungsvorhaben hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen solide Vorarbeit geleistet, um durch weitere Streckenelektrifizierungen den Umweltvorteil der Schiene weiter auszubauen. Die vom Bund bereitgestellten Mittel für Nahverkehrsvorhaben sind jedoch nur eine Säule einer Elektrifizierungsoffensive im Schienennetz. Die zweite Säule muss das bereits für 2019 angekündigte Elektrifizierungsprogramm des Bundes werden, auf das wir bis heute vergeblich warten. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Bundesregierung beim Elektrifizierungsprogramm bisher nur Ankündigungen und einen Platzhalter im Haushalt zustande gebracht hat. Vor dem Hintergrund der klimapolitischen Ziele kommt der Stärkung der Schiene durch weitere Streckenelektrifizierungen besondere Bedeutung zu. Wir müssen das Elektrifizierungsprogramm so ausstatten und die Prozesse so beschleunigen, dass wir bis 2030 75 Prozent unseres Eisenbahnnetzes unter Fahrdraht haben.“

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